Kaer Trolde - Mäussack's Keller

Die Skelligen bzw. die Skellige-Inseln gehören zu den nördlichen Königreichen und liegen im nördlichen Meer.
Sie liegen von der Westküste von Cidaris und Verden und sind vom Nordwesten her von Cintra zu erreichen.
Auf den Skellige-Inseln wird ein eigener Dialekt gesprochen.
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ERZÄHLER
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Er wartete keine Antwort ab es war wohl der Dämon, der nun die Kontrolle übernahm.
unvermittelt und es hatte etwas unheimliches. Die Augenfarbe wechselte wieder, aber auch Haltung, Gestik und Mimik und auch die Stimme hatten sich so signifikant verändert als stünde nun ein ganz anderer Mann vor ihm.
Die Blicke des... nun Dämons... ignorierte der Alte Mann.
Hörner und Flügel.
Oder besser keine... Das brauchte es auch gar nicht um unheimlich zu sein.
Da war Nikolavo anders, ganz anders. obwohl er Hörner hatte...
Ein Dämon fest an einen Körper gebunden, von Geburt an.
"Ich wollte euch nur... kennenlernen um zu begreifen, wie es vonstatten geht, ich habe nicht vor, eure Dienste in Anspruch zu nehmen. aber das ist... Bemerkenswert... ganz erstaunlich...!"
Er umrundete dennoch den Dämon, betrachtete ihn von allen Seiten als hätte sich auch an seinem Körper etwas verändert, abgesehen von der faszinierenden Zeichnung und der Farbe. Auch das magische Gefühl war bei diesem Wesen nun ein anderes.
"Ihr dient Avarion, und in diese Konstellation will ich mich auch gar nicht einmischen. Könnte ich wohl wieder mit eurem Gastgeber in diesem Körper sprechen?"
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Avarion DeSpaire
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„Ich diene niemanden.“ sagte der Dämon beinahe schon beleidigt und nahm die Arme herunter.
„Es ist lediglich eine Zweckbeziehung. Aus der Not geboren.“ erklang es nun wieder in der Stimme des Elfen und doch verschwanden die Anzeichen des Dämons nur langsam. Zuerst zog sich die Farbe aus den Fingerspitzen zurück, dann verschwand die Aura, gefolgt von den Linien, die aus den Augen gelaufen waren.
„Zweckbeziehung. Das ist aber nett ausgedrückt.“ erklang es wieder dunkel. „Ich bin ein Gefangener in diesem Körper.“
„Du hättest viel mehr Freiheiten, wenn du diese nicht immer Schamlos ausnutzen würdest.“ sagte Ion und der Elf wanderte von rechts nach links mit Gestik und Mimik, bewegte sich aber so gut wie nicht von der Stelle. Mit den Händen gestikulierte er bei jedem Wort.
Theatralisch hob er eine Hand an die Brust und sah Empört zu Mäussack. „Ich bin ein Opfer meiner Triebe. Es liegt in meinem Naturell meine Talente zu nutzen. Du erstickst und lähmst mich.“ Die dunkle Stimmt schien tief in die Brust hinein zu vibrieren und hallte wie ein Echo im Kopf des hörenden wieder.“
Wieder ruckte Ion herum und wand sich von Mäussack ab. „Lass es gut sein. Wenn du nicht umgänglicher wirst, werden wir beide noch den Kopf verlieren.“
Langsam und mit einem breiten Grinsen drehte sich Toralar wieder um. „Für mich bedeutet der Tod Freiheit und ein neues Leben.“
Ion legte den Kopf in den Nacken und atmete tief durch. „Ich werde nicht zulassen, dass du den Weg wieder in eines meiner Kinder oder Enkelkinder findest. Eher banne ich dich in einen Kristall und verfüttere dich an meinen Köter.“ sagte der junge Elf und es klang wie ein Versprechen.
Noch einmal atmete er durch, schloss kurz die Augen und rieb sich angestrengt die Nasenwurzel.
Als er sich dieses Mal zu Mäussack wand, war von dem Dämon nichts mehr zu sehen. „Verzeiht. Er ist etwas schwierig, vor allem aktuell. Die Reise durch das Portal hat auch ihm etwas zugesetzt.“ Etwas erschöpft wirkend setzte er sich wieder hin. Die Auseinandersetzung hatte ihn mehr Kraft gekostet als er gegenüber den alten Mann zeigen wollte. „Wo waren wir?“ fragte er etwas angeschlagen.
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ERZÄHLER
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Neugierig und gespannt und fast ein wenig belustigt verfolgte der Druide das Streitgespräch.
Nein, eine Gefahr war der Mann nicht, wohl auch nciht der Dämon, sie klangen wie... Ja, wie ein altes Ehepaar.
Der alte Mann nickte. Es war fast unterhaltsam gewesen und zeitweise sah er wirklich die beiden Männer wie körperlich vor sich. Das war kein Possenstück.
"Danke. Ich glaube, ich habe gesehen was ich sehen wollte. Seid also so frei, werter Kollege, geht hier ein und aus. Ihr habt meinen Segen und den der Götter."
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Avarion DeSpaire
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Ion sah etwas angeschlagen zu dem Druiden und nickte bei seinen Worten. "Die Wachen lassen mich einfach passieren oder gibt es ein Losungswort?" fragte er räuspernd und leerte den Rest seines Tees, den er auf dem Tisch hatte stehen lassen. "Ich danke euch."
Langsam erhob er sich und zog sich den Mantel über. Zumindest fand er recht schnell wieder zu seiner alten Form und schon auf dem Weg zur Tür sah man keine Spuren mehr von dem Dämon an der Gestalt des Elfen. Lediglich eines seiner Augen war noch violett, wie schon am Tag seiner Anreise. "Ich finde selber heraus." sagte er und deutete an der Tür eine Verbeugung in Richtung des alten Mannes an.

Auf dem Flur musste er dann doch noch einmal durchatmen und blinzelte angestrengt. Er sah sich in beide Richtungen um und schloss seinen Mantel, während er los ging in Richtung Ausgang. Zumindest hatte er mittlerweile diesen verinnerlicht und musste nur an einer Abzweigung kurz nachdenken, ob er nun den linken oder den rechten Weg nehmen musste. Relativ zielsicher fand er den Ausgang, grüßte die Wachen am Tor höfflich, untermalt mit einem nicken und wand sich dann in Richtung Hafen.
Kühler Wind empfing ihn und zerrte sofort an seinen Haaren, die ihm dank der Windrichtung quer übers Gesicht geweht wurden. Er drehte sich in den Wind, so das sie ihm aus dem Gesicht geweht wurden und griff in seine Manteltasche. Zum Glück hatte er noch ein schwarzes Samtband darin, womit er sich die Haare zu einem Zopf binden konnte. Mit nun freier Sicht wand er sich erneut in Richtung Hafen und ging los.
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