Bis zum 28. September 1278 und am selben Tag
~ im Rat und an verschiedenen Orten in der Stadt ~
Schon seit Tagen tagte der Rat in Sondersitzungen, vor allem der innere Sicherheitsring.
Zunächst hatte es Überzeugungsarbeit gebraucht, um allen klarzumachen, dass ein Angriff kommen würde. Die eigentliche Schwierigkeit lag darin, dass niemand wusste, wann. Dass man zumindest einen Teil der Waffenlieferungen hatte stoppen können, verschaffte Zeit – wie viel, wusste niemand. Wahrscheinlich weniger, als der Rat gern hörte.
Der Freiherr hielt die Ratsherren dennoch bereitwillig auf dem Laufenden: über die Maßnahmen der Garde, über neue Sicherheitsvorkehrungen, über den Stand der Vorbereitungen. Alles unter strengen Auflagen und absoluter Geheimhaltung. Einerseits musste Slava beweisen, dass er die Lage im Griff hatte – man ließ ihn das deutlich spüren. Man hatte ihm dieses Amt übertragen, und nun nagelte man ihn darauf fest, als sei Verantwortung etwas, das sich festschrauben ließ. Andererseits kannte er das unersättliche Bedürfnis des Rates nach greifbaren Ergebnissen. Gute Nachrichten teilte er sich daher sorgfältig ein. Man wusste nie, wann man sie brauchen würde. Rückschläge kamen in der Regen zuverlässig als Erfolge.
Zuallererst hatte er ihnen eingeschärft, dass nichts von alledem diesen Raum verlassen durfte. Kein Wort zu Unbefugten. Kein beiläufiges Ausplaudern an Familienmitglieder, nicht einmal, um sie zu beruhigen. Kein wichtigtuerisches Geflüster gegenüber einer Konkubine. Slava zählte nüchtern Szenarien auf, in denen genau so etwas Städte zu Fall gebracht hatte. Der eine oder andere mochte sich ertappt fühlen, doch niemand sagte etwas.
Slava schöpfte aus allem, was er kannte – vor allem aus Geschichten und Filmen auffallen würde es wohl niemandem - Und niemand zog seine Expertise ernsthaft in Zweifel.
Auch in der Stadt selbst stand die Maschinerie nicht still. An ausgewählten Stellen wurden Informationen herausgegeben, anderes ließ man gezielt durchsickern. Bekanntmachungen für den Krisenfall: In den Häusern bleiben. Ruhe bewahren. Den Soldaten nicht im Weg stehen. Ratschläge, die so alt waren wie Belagerungen selbst und selten befolgt wurden, wenn es darauf ankam.
Ein angenehmer Nebeneffekt war die Bildung von Bürgerwehren. Man ahnte, dass etwas bevorstand, auch wenn es in der Vorstellung der Leute Nilfgaarder waren, die man auf der anderen Seite von Mistgabeln und Forken wähnte.
Noch wagte er es nicht, die Scoia'tael Karte zu spielen, das hätte Unruhe gebracht und Spaltung, er aber brauchte Menschen und Anderlinge Seite an Seite.
Die Bevölkerung akzeptierte jedenfalls die massive Zunahme an Wächtern und Soldaten eher, sah gleichmütig die täglichen Patrouillen durch die Straßen ziehen.
An strategischen Punkten waren Feldgeschütze in Stellung gebracht worden, auf den Türmen der Stadtmauer Ballisten, deren Bolzen groß wie ein Arm waren. Gegen kleinere Trupps von Fußsoldaten waren sie kaum von Nutzen. Aber sie sahen beeindruckend aus, und das war oft wichtiger. Bilder waren geduldiger als die Realität. Und ganz ausschließen konnte er es nicht, dass Nilfgaard die Gelegenheit doch noch nutzen würde - von der Seeseite.
Zuletzt war das Ochsenfurter Tor vorbereitet worden.
Slava hatte es sich genau angesehen. Mehrfach. Es hatte Begehungen gegeben, Absteckungen, Evakuierungen einzelner Häuser. Es war das einzige Tor, das sich für diese Aktion eignete. Am Ende war alles einfacher als ursprünglich geplant. Slava hätte einen komplexen Verteidigungsgürtel entworfen, doch großangelegte Vorbereitungen außerhalb der Stadt und sichtbare Arbeiten an der Infrastruktur wären aufgefallen – und hätten den Feind gewarnt. Zudem wusste niemand, wann der Angriff erfolgen würde. Fallen hatten die unangenehme Eigenschaft, sich auch ohne Feind auszulösen.
So standen lediglich präparierte Pfeile bereit, und am Tor versahen die besten Bogenschützen der Wache, der Garden und des Regiments ihren Dienst.
Was während all dieser Zeit nicht abriss, war das Gefühl, verfolgt zu werden. Ein paar Mal glaubte Slava, eine Gestalt im Kapuzenmantel gesehen zu haben – nie eindeutig, nie lange genug. Die Garde, darauf angesetzt, zerrte hin und wieder jemanden mit Kapuze aus der Menge. Jedes Mal unauffällig. Jedes Mal harmlos.
Allein das Gefühl blieb. Hartnäckig. Unbeeindruckt von Vernunft oder Erklärungen.
The Point of no return.
Wer überwacht die Wächter?
- Vyacheslav Sokolov
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Startpost
gegen 20:45 Uhr, auf dem Weg von Hafen Richtung Scherben
----------------------------------------
Eigentlich hatte er in der Wache die wenigen Stunden Nacht verschlafen wollen, die ihm bis zur Frühschicht blieben. Eigentlich juckte ihn Velen nicht und die Nachtmahre folgten ihm selten in seinen Tiefschlaf. Eigentlich wollte er sich auch führen, wie ein Rekrut sich zu führen hatte - gehorsam und ohne zu viel Gegenwind an die Vorgesetzten.
Eigentlich.
Dann läuteten erst Glocken und kein Docht später wurden die ersten Hörner geblasen. Beides riss Einar aus dem Schlaf, weil er eines wohl nie mehr ablegen würde: das Kleinhirn eines Kriegsherrn. Man musste nicht in Nowigrad aufgewachsen sein oder hier lange leben, um zu begreifen, was dieses Geläute und die Hörner mitten in der Nacht zu bedeuten hatten. Wenn er bis zu diesem Moment noch Reste seines Gedächtnisses vermisst hätte, wären die zusammen mit dem Adrenalinschub sicher zurück gekommen. So reagierte er einfach instinktiv, weil das Rekrutspielen nun nicht mehr passend war. Das hier war tödlicher Ernst und unter den Stadtwachen gehörte er nun einmal zu den besser ausgebildeten Kriegern. Er zog sich die Unterkleider an, warf die Kette über und schnallte Arm- und Beinschienen um. Einen Brustpanzer seiner Größe hatte man nicht auftreiben können, aber er bevorzugte es auch eher, beweglich zu bleiben. Gürtel, Kurzschwert.
Dann war er unten zwischen den Wachen, deren Offiziere irgendwie Ordnung herzustellen versuchten und sich teilweise uneins waren, was zu tun wäre, bis irgendwer durchgriff und eine klare Ansage machte. Bis dahin hielt Einar sich zurück, denn er kannte die übergeordneten Befehle nicht. Er lauschte. Mit Revolten und Überfällen rechnen, Verteidigen. Notfalls verbarrikadieren und alle verfügbaren Kräfte nutzen. Damit rechnen, dass auch normale Bürger kommen und Schutz suchen. Soweit so verständlich.
Und was machte er nun damit? Sicher nicht hier warten. Verteidigen war eher sein Ding und er war schnell dabei, sich einige seiner Kollegen zusammenzustellen, ohne weiter darüber nachzudenken, wer hier welchen rang bekleidete. Und einmal in der altvertrauten Rolle, brauchte es wenig, um die Führung des Bären in er kleinen Gruppe zu etablieren. Nur die Vorgesetzten ließen sich nicht so leicht von dem Neuling auf den Platz verweisen, sodass wertvolle Zeit in schier endlosen Diskussionen verstrich, die eigentlich nicht geührt werden durften. Ein Krieger diskutierte vielleicht, ein Stadtwächter gehorchte. Einar setzte seinen Bärenschädel durch und ein paar wenige Haudegen waren bereit, ihm zu folgen. Man könnte es ihm nun als Meuterei auslegen, dass er seinen eigenen Ausfall anführte, aber im Krieg und in der Liebe war bekanntlich alles erlaubt - ersteres stand vor den Toren und letzteres galt es innerhalb zu verteidigen, weswegen er auch von der Wache aus nordwärts zog, hinein in die Kernstadt, in der Feuer davon erzählten, dass es zu tun gäbe.
Sollten sie den Hafen halten. Auch das war wichtig. Er war ein Kriegsherr und er würde da hin gehen, wo der Krieg schon war.
gegen 20:45 Uhr, auf dem Weg von Hafen Richtung Scherben
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Eigentlich hatte er in der Wache die wenigen Stunden Nacht verschlafen wollen, die ihm bis zur Frühschicht blieben. Eigentlich juckte ihn Velen nicht und die Nachtmahre folgten ihm selten in seinen Tiefschlaf. Eigentlich wollte er sich auch führen, wie ein Rekrut sich zu führen hatte - gehorsam und ohne zu viel Gegenwind an die Vorgesetzten.
Eigentlich.
Dann läuteten erst Glocken und kein Docht später wurden die ersten Hörner geblasen. Beides riss Einar aus dem Schlaf, weil er eines wohl nie mehr ablegen würde: das Kleinhirn eines Kriegsherrn. Man musste nicht in Nowigrad aufgewachsen sein oder hier lange leben, um zu begreifen, was dieses Geläute und die Hörner mitten in der Nacht zu bedeuten hatten. Wenn er bis zu diesem Moment noch Reste seines Gedächtnisses vermisst hätte, wären die zusammen mit dem Adrenalinschub sicher zurück gekommen. So reagierte er einfach instinktiv, weil das Rekrutspielen nun nicht mehr passend war. Das hier war tödlicher Ernst und unter den Stadtwachen gehörte er nun einmal zu den besser ausgebildeten Kriegern. Er zog sich die Unterkleider an, warf die Kette über und schnallte Arm- und Beinschienen um. Einen Brustpanzer seiner Größe hatte man nicht auftreiben können, aber er bevorzugte es auch eher, beweglich zu bleiben. Gürtel, Kurzschwert.
Dann war er unten zwischen den Wachen, deren Offiziere irgendwie Ordnung herzustellen versuchten und sich teilweise uneins waren, was zu tun wäre, bis irgendwer durchgriff und eine klare Ansage machte. Bis dahin hielt Einar sich zurück, denn er kannte die übergeordneten Befehle nicht. Er lauschte. Mit Revolten und Überfällen rechnen, Verteidigen. Notfalls verbarrikadieren und alle verfügbaren Kräfte nutzen. Damit rechnen, dass auch normale Bürger kommen und Schutz suchen. Soweit so verständlich.
Und was machte er nun damit? Sicher nicht hier warten. Verteidigen war eher sein Ding und er war schnell dabei, sich einige seiner Kollegen zusammenzustellen, ohne weiter darüber nachzudenken, wer hier welchen rang bekleidete. Und einmal in der altvertrauten Rolle, brauchte es wenig, um die Führung des Bären in er kleinen Gruppe zu etablieren. Nur die Vorgesetzten ließen sich nicht so leicht von dem Neuling auf den Platz verweisen, sodass wertvolle Zeit in schier endlosen Diskussionen verstrich, die eigentlich nicht geührt werden durften. Ein Krieger diskutierte vielleicht, ein Stadtwächter gehorchte. Einar setzte seinen Bärenschädel durch und ein paar wenige Haudegen waren bereit, ihm zu folgen. Man könnte es ihm nun als Meuterei auslegen, dass er seinen eigenen Ausfall anführte, aber im Krieg und in der Liebe war bekanntlich alles erlaubt - ersteres stand vor den Toren und letzteres galt es innerhalb zu verteidigen, weswegen er auch von der Wache aus nordwärts zog, hinein in die Kernstadt, in der Feuer davon erzählten, dass es zu tun gäbe.
Sollten sie den Hafen halten. Auch das war wichtig. Er war ein Kriegsherr und er würde da hin gehen, wo der Krieg schon war.
- Nikolavo Vaclav
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Er war vom Ort des Geschehens geflohen, der Hexer hatte mit seiner Gegenwehr genervt und die Menschenfrau war den Einsatz nicht wert gewesen. Inzwischen hatte es begonnen zu regnen... Wasser war sein Element, doch es gab ihm keine Kraft wie andere, es war lediglich so dass er unter Wasser atmen konnte und er war ein guter Schwimmer und es zehrte nicht ganz so an seinen Kräften während strahlender Sonnenschein genau das tat.
Doch zum Glück regnete es, das verschaffte ihm etwas mehr Zeit... Er würde weiter der Spur des Fae folgen, sein Blut würde ihm dermaßen viel an Kraft geben, es würde wie ein Festmahl werden.
Bis dahin würde er sich mit einem Wächter begnügen müssen der unvorsichtig genug war, alleine durch die Straßen zu ziehen um nach dem Rechten zu sehen. Er tauchte unmittelbar hinter ihm aus dem Regen auf, brach ihm eher versehentlich das Genick als er ihm den Kopf weit genug zur Seite bog um an dem Harnisch vorbei an den Hals zu gelangen. Er schließlich trank so viel wie möglich von dem sprudelnden roten Saft der aus der grässlichen Wunde sickerte die er gebissen hatte.
Das half ein wenig...
Und er hörte das Flüstern.
"Tor'aine, mein Herz, vergiss nicht. Der Turm ist das Ziel - ich treffe dich da..."
Das Ziel kannte er, nur zu gut. Er hatte es oft genug gesehen, in den Gedanken der Anderlinge in Est Tayiar, im Emyijas Gedanken, die Tempelinsel, das Grabmal für die alte Elfenstadt, das alte Heiligtum. Ein unwürdiges schändliches Grab.
Dafür brauchte er Kraft.
Die des Fae.
Und so folgte er der Spur, weiter kreuz und quer durch die Stadt...
Doch zum Glück regnete es, das verschaffte ihm etwas mehr Zeit... Er würde weiter der Spur des Fae folgen, sein Blut würde ihm dermaßen viel an Kraft geben, es würde wie ein Festmahl werden.
Bis dahin würde er sich mit einem Wächter begnügen müssen der unvorsichtig genug war, alleine durch die Straßen zu ziehen um nach dem Rechten zu sehen. Er tauchte unmittelbar hinter ihm aus dem Regen auf, brach ihm eher versehentlich das Genick als er ihm den Kopf weit genug zur Seite bog um an dem Harnisch vorbei an den Hals zu gelangen. Er schließlich trank so viel wie möglich von dem sprudelnden roten Saft der aus der grässlichen Wunde sickerte die er gebissen hatte.
Das half ein wenig...
Und er hörte das Flüstern.
"Tor'aine, mein Herz, vergiss nicht. Der Turm ist das Ziel - ich treffe dich da..."
Das Ziel kannte er, nur zu gut. Er hatte es oft genug gesehen, in den Gedanken der Anderlinge in Est Tayiar, im Emyijas Gedanken, die Tempelinsel, das Grabmal für die alte Elfenstadt, das alte Heiligtum. Ein unwürdiges schändliches Grab.
Dafür brauchte er Kraft.
Die des Fae.
Und so folgte er der Spur, weiter kreuz und quer durch die Stadt...
Einar hatte keinen Schlachtplan und kein konkretes Ziel, er patrouillierte mit seinen drei Männern in den Straßen, beantwortete Fragen und schickte Flüchtende nach Süden, zum Hafen. Dabei trieb er sich immer zwischen den Scherben und Silberstein herum, innerlich hoffend, dass er irgendwie alle Eindringlinge vom Nachtigall fernhalten konnte. Feindkontakt hatten sie bis jetzt noch keinen, dafür fanden sie nach einer Weile eine tote Stadtwache. Sowas von tot, dass Kusznik sich spontan übergeben musste.
Sversson und Bogol gingen neben dem Kollegen in die Hocke und betrachteten die Sauerei. Einar war Krieger, Bogol ebenfalls nicht zimperlich und erfahren. Der Ältere tauchte zwei Finger in die hässliche Wunde und knurrte: "Noch lauwarm." Er verrieb das Blut zwischen Daumen und Zeigefinger, prüfte wie fest es schon war. Er blickte auf, Wasser tropfte von seinem Helm. "Halbe Glocke, maximal ne Ganze."
Einar studierte die Wunde, die ihn entfernt an das erinnerte, was er von Seeleuten kannte, die Bekanntschaft mit einem Hai hatten. Nur war das hier kein Probebiss und an Land. Er wackelte etwas am Kopf. Ganz schön lose, aber der Biss war nicht Schuld am Genickbruch. Er drehte den Toten auf den Rücken und winkte Jerew, den vierten im Bunde, der die Laterne hielt, näher. Das flackernde Licht fiel auf ein paar hübsche Kratzer im Schulterstück und ein korrespondierendes Quartett am Kopf. "Was auch immer es war, es hat ihn von hinten gepackt und genug Kraft, einem Mann in Rüstung das Genick zu brechen. Und es hat Zähne wie ein Hai.", fasste der Skelliger zusammen und drückte dem Toten eher aus Gewohnheit die Augen zu. Es würde ein Zeit geben, ihn zu seinen Ahnen zu schicken, aber erst mussten sie den oder das finden, was hierfür verantwortlich war.
"Bogol! Sversson! Schaut mal hier!", rief Kusznik, der abseits geblieben war und nun auf den Pfosten eines Vordachs wies. Seine Kollegen ließen den Toten zurück und kamen näher, bis das Licht von Jerews Lampe klarer zeigte, was Kuszniks Augen erspäht hatten: Spuren am Holz, dem Anschein nach Blut und auf dem Boden im Dreck weitere Blutstropfen und der Teil eines Fußabdrucks. Einar stellte seinen Fuß prüfend daneben und runzelte die Stirn. Ihr Hai hatte etwa seine Schuhgröße und lief auf Menschenfüßen - in ungefähr die Richtung, in die jetzt alle vier blickten. Niemand schien sich als erster in Bewegung setzen zu wollen, bis Sversson schnaubte und sich durch die Wächter nach vorn drängte. Angst war jetzt der falsche Ratgeber.
Sie folgten der Straße, kamen an eine Kreuzung...
"Gütige Melitele...", hörte Einar Jerew seufzen, während Bogol etwas knurrte und Kusznik klang, als würde er schon wieder kotzen wollen.
Sie hatten ihren Hai gefunden, daran bestand kein Zweifel.
Sversson und Bogol gingen neben dem Kollegen in die Hocke und betrachteten die Sauerei. Einar war Krieger, Bogol ebenfalls nicht zimperlich und erfahren. Der Ältere tauchte zwei Finger in die hässliche Wunde und knurrte: "Noch lauwarm." Er verrieb das Blut zwischen Daumen und Zeigefinger, prüfte wie fest es schon war. Er blickte auf, Wasser tropfte von seinem Helm. "Halbe Glocke, maximal ne Ganze."
Einar studierte die Wunde, die ihn entfernt an das erinnerte, was er von Seeleuten kannte, die Bekanntschaft mit einem Hai hatten. Nur war das hier kein Probebiss und an Land. Er wackelte etwas am Kopf. Ganz schön lose, aber der Biss war nicht Schuld am Genickbruch. Er drehte den Toten auf den Rücken und winkte Jerew, den vierten im Bunde, der die Laterne hielt, näher. Das flackernde Licht fiel auf ein paar hübsche Kratzer im Schulterstück und ein korrespondierendes Quartett am Kopf. "Was auch immer es war, es hat ihn von hinten gepackt und genug Kraft, einem Mann in Rüstung das Genick zu brechen. Und es hat Zähne wie ein Hai.", fasste der Skelliger zusammen und drückte dem Toten eher aus Gewohnheit die Augen zu. Es würde ein Zeit geben, ihn zu seinen Ahnen zu schicken, aber erst mussten sie den oder das finden, was hierfür verantwortlich war.
"Bogol! Sversson! Schaut mal hier!", rief Kusznik, der abseits geblieben war und nun auf den Pfosten eines Vordachs wies. Seine Kollegen ließen den Toten zurück und kamen näher, bis das Licht von Jerews Lampe klarer zeigte, was Kuszniks Augen erspäht hatten: Spuren am Holz, dem Anschein nach Blut und auf dem Boden im Dreck weitere Blutstropfen und der Teil eines Fußabdrucks. Einar stellte seinen Fuß prüfend daneben und runzelte die Stirn. Ihr Hai hatte etwa seine Schuhgröße und lief auf Menschenfüßen - in ungefähr die Richtung, in die jetzt alle vier blickten. Niemand schien sich als erster in Bewegung setzen zu wollen, bis Sversson schnaubte und sich durch die Wächter nach vorn drängte. Angst war jetzt der falsche Ratgeber.
Sie folgten der Straße, kamen an eine Kreuzung...
"Gütige Melitele...", hörte Einar Jerew seufzen, während Bogol etwas knurrte und Kusznik klang, als würde er schon wieder kotzen wollen.
Sie hatten ihren Hai gefunden, daran bestand kein Zweifel.
- Vajdan Jaromer
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Warum er mitten in der Nacht unterwegs war würde ihn vermutlich gerade jetzt niemand fragen... und selbst wenn, er hatte sicher eine gute Antwort darauf gefunden... oder abgelenkt. Stand aber zum Glück auch gerade nicht zur Debatte.
Natürlich nahm er so auch den Alarm wahr, seit einer geraumen Weile schon. Doch er war gänzlich unschlüssig, wie er sich nun verhalten sollte. Als ehemaliger Stadtwächter kannte er die Protokolle - so sehr würden sie sich hier nicht von denen in Oxenfurt unterscheiden - aber er war hier nicht Teil der Wache und etwas wie Patriotismus kannte er nicht.
Er war zwar kein schlechter Kämpfer, allerdings eher in Hinblick auf Duelle, Zweikämpfe... er war ein hervorragender Rapier Fechter und er konnte eine Muskete bedienen. Beides eignete sich aber nicht so recht für den Krieg oder war nicht verfügbar.
Außerdem...
Er ahnte, oder man konnte beinahe sagen, er hatte Gewissheit, wer es war, die den Angriff führte.
Und auch wenn er es nicht zulassen wollte, dass sie die Stadt niederbrannte, er würde es auch nicht fertigbringen, sich ihr entgegen zu stellen. Vermutlich.
Und so schlich er zunächst eine Weile unschlüssig in der Stadt herum.
Und sah sich unvermittelt einem Dämon aus seiner Vergangenheit konfrontiert, und das zu seinem Schrecken im ganz und gar nicht bildlichen Sinne.
Dass sich auch ein Trupp der Stadtwache näherte registrierte er nicht, sie waren noch zu weit weg und im Rücken des Dämons.
"So sieht man sich also wieder..." und in einer Geste, die er von den Menschen kopiert hatte griff er sich an den Handballen - den Probebiss.
Vielleicht zählte sein blitzschneller Verstand sogar die Fakten zusammen, ein Dämon in seiner seelenlosen Gestalt, triefend vor Blut und Wasser konnte er es nur auf eines abgesehen haben. Wie schmackhaft seine Art für Vampire war wusste er immerhin.
Noch standen sie sich gegenüber, Vajdán war einigermaßen durchnässt aber er roch noch immer nach Sandelholz und Gewürz und strahlte auch sonst immer eine gewisse Eleganz aus wie es Menschen gerade in einer Situation wie dieser eher nicht mehr gelang.
Natürlich nahm er so auch den Alarm wahr, seit einer geraumen Weile schon. Doch er war gänzlich unschlüssig, wie er sich nun verhalten sollte. Als ehemaliger Stadtwächter kannte er die Protokolle - so sehr würden sie sich hier nicht von denen in Oxenfurt unterscheiden - aber er war hier nicht Teil der Wache und etwas wie Patriotismus kannte er nicht.
Er war zwar kein schlechter Kämpfer, allerdings eher in Hinblick auf Duelle, Zweikämpfe... er war ein hervorragender Rapier Fechter und er konnte eine Muskete bedienen. Beides eignete sich aber nicht so recht für den Krieg oder war nicht verfügbar.
Außerdem...
Er ahnte, oder man konnte beinahe sagen, er hatte Gewissheit, wer es war, die den Angriff führte.
Und auch wenn er es nicht zulassen wollte, dass sie die Stadt niederbrannte, er würde es auch nicht fertigbringen, sich ihr entgegen zu stellen. Vermutlich.
Und so schlich er zunächst eine Weile unschlüssig in der Stadt herum.
Und sah sich unvermittelt einem Dämon aus seiner Vergangenheit konfrontiert, und das zu seinem Schrecken im ganz und gar nicht bildlichen Sinne.
Dass sich auch ein Trupp der Stadtwache näherte registrierte er nicht, sie waren noch zu weit weg und im Rücken des Dämons.
"So sieht man sich also wieder..." und in einer Geste, die er von den Menschen kopiert hatte griff er sich an den Handballen - den Probebiss.
Vielleicht zählte sein blitzschneller Verstand sogar die Fakten zusammen, ein Dämon in seiner seelenlosen Gestalt, triefend vor Blut und Wasser konnte er es nur auf eines abgesehen haben. Wie schmackhaft seine Art für Vampire war wusste er immerhin.
Noch standen sie sich gegenüber, Vajdán war einigermaßen durchnässt aber er roch noch immer nach Sandelholz und Gewürz und strahlte auch sonst immer eine gewisse Eleganz aus wie es Menschen gerade in einer Situation wie dieser eher nicht mehr gelang.
- Nikolavo Vaclav
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Er hatte ihn gefunden.
Und er machte kaum Anstalten, sich zu wehren, stand einfach nur da, seinem Schicksal ergeben.
Der Hai war in der Lage zu grinsen und das tat er auch. Er entblößte eine reihe spitzer scharfer Zähne, noch rot vom Blut des Wächters, auch die Haut des Dämons wies noch Flecken auf. Er trug keine Kleidung mehr... wann sie ihm abhanden gekommen war wusste er gar nicht mehr, vermutlich hatte die Verwandlung sie zerrissen und sie war abgefallen.
Ein Genital war zwar zu erkennen, aber wer wagte es schon, etwas mit diesem Äußeren auf's Gemächt zu starren.
Langsam trat er auf den Fae zu, der sprach irgendetwas, etwas belangloses.
Der Dämon knurrte nur, dann stürzte er sich auf den Mann.
Der wich allerdings dermaßen geschickt aus, dass er ihn nicht zu packen kriegte, jedenfalls nicht so wie geplant. Er fügte ihm nur einen Hieb mit der Klauenbewehrten Hand zu, am Arm und schräg über die Brust schnitten Krallen durch Stoff und über ungeschützte Haut und der verführerische Duft des ungewöhnlichen Blutes stieg ihm überdeutlich in die Nase.
Und er machte kaum Anstalten, sich zu wehren, stand einfach nur da, seinem Schicksal ergeben.
Der Hai war in der Lage zu grinsen und das tat er auch. Er entblößte eine reihe spitzer scharfer Zähne, noch rot vom Blut des Wächters, auch die Haut des Dämons wies noch Flecken auf. Er trug keine Kleidung mehr... wann sie ihm abhanden gekommen war wusste er gar nicht mehr, vermutlich hatte die Verwandlung sie zerrissen und sie war abgefallen.
Ein Genital war zwar zu erkennen, aber wer wagte es schon, etwas mit diesem Äußeren auf's Gemächt zu starren.
Langsam trat er auf den Fae zu, der sprach irgendetwas, etwas belangloses.
Der Dämon knurrte nur, dann stürzte er sich auf den Mann.
Der wich allerdings dermaßen geschickt aus, dass er ihn nicht zu packen kriegte, jedenfalls nicht so wie geplant. Er fügte ihm nur einen Hieb mit der Klauenbewehrten Hand zu, am Arm und schräg über die Brust schnitten Krallen durch Stoff und über ungeschützte Haut und der verführerische Duft des ungewöhnlichen Blutes stieg ihm überdeutlich in die Nase.
Auf den ersten Blick waren die beiden Männer im Dunkel und durch den Regenschleier sogar fast zu übersehen, aber dann erhellte ein Blitz den Himmel und maskierte die beiden Silhouetten mit grellem Licht. Ein Mann und ein - tja, was? Menschengroß, aber mit Hörnern und Schweif. Auf die Eier glotzte dem ganz sicher keiner.
"Sind das Flügel?", hörte Einar Jerew und bevor seine Leute der Mut verließ, zog er sein Kurzschwert.
"Kusznik, Bogol, ihr geht rechts. Jerew du kommst mit mir links rum. Und stell die verdammte Lampe weg. Versuchen wir es einzukreisen."
Da vollführte es einen Angriff auf den Mensch, so schnell und kraftvoll, dass keiner von ihnen reagieren konnte. Nur der Mensch reagierte erstaunlich flink, entkam den Klauen aber trotzdem knapp nicht. Einar änderte spontan den Plan und brüllte: "Hey Fischkopf, leg dich mit einem deiner Größe an!" Was faktisch zwar so war, aber einfach nur für eine kurze Ablenkung sorgen sollte, damit er näher und dem Angegriffenen zu Hilfe kommen konnte. Und nun erkannte er den auch: der Hühnerflüsterer aus dem Nachtigall. Kurz orientierte er sich. Ja, sie waren nur ein paar Querstraßen von diesem und damit Matea entfernt. Einars Griff um das Schwert wurde fester, als er es kampfbereit auf das Wesen ausrichtete. Die drei anderen Stadtwachen rückten ebenfalls näher, bemüht, mutig und bedrohlich auszusehen.
"Sind das Flügel?", hörte Einar Jerew und bevor seine Leute der Mut verließ, zog er sein Kurzschwert.
"Kusznik, Bogol, ihr geht rechts. Jerew du kommst mit mir links rum. Und stell die verdammte Lampe weg. Versuchen wir es einzukreisen."
Da vollführte es einen Angriff auf den Mensch, so schnell und kraftvoll, dass keiner von ihnen reagieren konnte. Nur der Mensch reagierte erstaunlich flink, entkam den Klauen aber trotzdem knapp nicht. Einar änderte spontan den Plan und brüllte: "Hey Fischkopf, leg dich mit einem deiner Größe an!" Was faktisch zwar so war, aber einfach nur für eine kurze Ablenkung sorgen sollte, damit er näher und dem Angegriffenen zu Hilfe kommen konnte. Und nun erkannte er den auch: der Hühnerflüsterer aus dem Nachtigall. Kurz orientierte er sich. Ja, sie waren nur ein paar Querstraßen von diesem und damit Matea entfernt. Einars Griff um das Schwert wurde fester, als er es kampfbereit auf das Wesen ausrichtete. Die drei anderen Stadtwachen rückten ebenfalls näher, bemüht, mutig und bedrohlich auszusehen.
- Nikolavo Vaclav
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- Lebenslauf: Kolja
So schnell und geschickt und mit einer gewissen Grazie wie sich der große Blonde den deutlich massiger gebauten Dämon auch entwand, der war schneller, weniger elegant dafür mit der entsprechenden Kraft packte der sein Opfer. Dem ging sehr schnell die Kraft zur Gegenwehr aus, dann biss der Dämon zu. Er bevorzugte den Hals wie es auch Vampire taten, aber letztlich war es egal, nur dort verliefen eben kräftige Blutgefäße an einer schmalen leicht zugänglichen Stelle. Mit einem Biss war der Schaden groß genug dass er sich satt trinken konnte. Dann ließ er sein Opfer erst einmal fallen, er hatte genug getrunken um sich den Wächtern stellen zu können, die ihn bereits umringten.
Nur weil er sich darum bisher nicht gekümmert hatte war es ihm nicht entgangen.
Sein Opfer war ausreichend geschwächt, dass es nicht mehr weglaufen würde, aber nicht so schwer verletzt, dass er sofort sterben würde. Er konnte ihn hinterher noch leer trinken und sich so für den Kampf auf der Tempelinsel stärken.
Für den Moment jedenfalls wirkte das magische Blut des Fae bereits Wunder.
Die zuvor erhaltenen Wunden schlossen sich und auch die Flügel gewannen an Substanz.
Nur weil er sich darum bisher nicht gekümmert hatte war es ihm nicht entgangen.
Sein Opfer war ausreichend geschwächt, dass es nicht mehr weglaufen würde, aber nicht so schwer verletzt, dass er sofort sterben würde. Er konnte ihn hinterher noch leer trinken und sich so für den Kampf auf der Tempelinsel stärken.
Für den Moment jedenfalls wirkte das magische Blut des Fae bereits Wunder.
Die zuvor erhaltenen Wunden schlossen sich und auch die Flügel gewannen an Substanz.
Was als nächstes kam, ließ ihnen allen das Blut in den Adern gefrieren. Selbst Einar, der schon viel erlebt und gesehen hatte, fühlte seinen Mut wanken, als das Wesen sich in seinem Opfer verbiss und offenbar dessen Blut trank. Ein Vampir? Er hatte immer geglaubt, die sähen eher wie Menschen aus und irgendwie edel. Nicht wie eine Mischung aus Hai, Stier und Fledermaus. Und wo waren Hexer, wenn man mal welche brauchte? Konnte er mit drei Wachen gegen sowas überhaupt bestehen? Zu spät sich diese Frage zu stellen. Sie rückten weiter vor und zumindest ergriff niemand die Flucht. Einar hätte es ihnen nicht verdenken können.
"Jerew, hol den Mann da weg und schau, ob er noch lebt.", knurrte Einar, ohne den Blick von dem Ungeheuer zu wenden. Angesprochener schien ganz froh mit der Aufgabe zu sein und bewegte sich in Einars Deckung schnell auf den Verwundeten zu. Den anderen beiden gab der Skelliger in Zeichen und gemeinsam rückten sie auf das grausige Wesen vor. Langsam kreisten sie es ein, die Waffen gereckt und die ersten Vorstöße damit eher prüfend, so als wäre sich keiner ganz sicher, ob sie nicht einem bösen Traum erlagen. Immerhin war Velen.
"Jerew, hol den Mann da weg und schau, ob er noch lebt.", knurrte Einar, ohne den Blick von dem Ungeheuer zu wenden. Angesprochener schien ganz froh mit der Aufgabe zu sein und bewegte sich in Einars Deckung schnell auf den Verwundeten zu. Den anderen beiden gab der Skelliger in Zeichen und gemeinsam rückten sie auf das grausige Wesen vor. Langsam kreisten sie es ein, die Waffen gereckt und die ersten Vorstöße damit eher prüfend, so als wäre sich keiner ganz sicher, ob sie nicht einem bösen Traum erlagen. Immerhin war Velen.
- Vajdan Jaromer
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- Lebenslauf: Vájdan
Vajdán, der das Szenario wirklich aus der ersten Reihe miterleben durfte hatte gar keine Zeit gehabt zu reagieren und erst Recht hatte er keine Zeit dass ihm übel hätte werden können.
Er sah den Impuls des Ungeheuers - zu dem der Mann aus seiner Welt geworden war - auf ihn loszugehen und wollte erneut ausweichen, aber dieses Mal gelang es ihm nicht mehr. Und dann ging alles viel schneller als gut war. Das war kein Spiel mehr, kein Biss in die Hand...
Er konnte regelrecht spüren, wie die Kraft aus ihm heraus floss, ihm wurde kalt und er drohte das Bewusstsein zu verlieren. Wenigstens den Kampf gewann er, wenn auch nur um Haaresbreite.
Als er schon glaubte, es wäre nun doch aus, ließ der Dämon ihn fallen. Der stechende Schmerz am Hals und das wissen darum, dass er vermutlich noch verbluten würde veranlassten ihn, die Hände zu verwenden um sie auf die Wunde zu pressen, statt sich abzufangen. Dennoch sank er eher zu Boden, die Kraft hatte ihn vorher schon verlassen und so fiel er vermutlich gar nicht so hart.
Später würde er sich nur noch schemenhaft an alles erinnern können was von nun an geschah.
Das letzte Bild, dass sich ihm eingebrannt hatte war die fürchterliche Zahnreihe und wie sie sich in sein Fleisch verbiss.
Er sah den Impuls des Ungeheuers - zu dem der Mann aus seiner Welt geworden war - auf ihn loszugehen und wollte erneut ausweichen, aber dieses Mal gelang es ihm nicht mehr. Und dann ging alles viel schneller als gut war. Das war kein Spiel mehr, kein Biss in die Hand...
Er konnte regelrecht spüren, wie die Kraft aus ihm heraus floss, ihm wurde kalt und er drohte das Bewusstsein zu verlieren. Wenigstens den Kampf gewann er, wenn auch nur um Haaresbreite.
Als er schon glaubte, es wäre nun doch aus, ließ der Dämon ihn fallen. Der stechende Schmerz am Hals und das wissen darum, dass er vermutlich noch verbluten würde veranlassten ihn, die Hände zu verwenden um sie auf die Wunde zu pressen, statt sich abzufangen. Dennoch sank er eher zu Boden, die Kraft hatte ihn vorher schon verlassen und so fiel er vermutlich gar nicht so hart.
Später würde er sich nur noch schemenhaft an alles erinnern können was von nun an geschah.
Das letzte Bild, dass sich ihm eingebrannt hatte war die fürchterliche Zahnreihe und wie sie sich in sein Fleisch verbiss.
- Nikolavo Vaclav
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Schon wieder eine Störung.
Kolja wandte sich dem größten der Unruhestifter zu, wenn er den beseitigte, dann würde der Rest von selbst Reißaus nehmen, sie schlichen sich dermaßen zaghaft an ihn heran und er würde jede Wette eingehen, dann auch mindestens einer die Hosen gestrichen voll hatte.
Gerade hatte er es nicht eilig, er musste nicht vorwärts stürmen sondern schritt geradezu gemächlich auf den Skelliger zu.
Ob er ihn kannte? Vielleicht waren sie sich einmal begegnet, aber nicht in dieser Form und es spielte ohnehin keine Rolle, er wollte nur seine Ruhe haben um das restliche Blut des Fae zu trinken und um dann Rache zu nehmen am Orden, um alles in Schutt und Asche zu legen was die Tempelinsel verunstaltete und um dann Ruhe zu finden.
Dazwischen stand nun nur noch dieser Koloss von einem Menschen.
Als er noch außerhalb dessen Waffenreichweite war wurde er schnell und schlug zu. Ein Prankenhieb mit den messerscharfen Klauen eines Wasserlebewesens dessen Griff auch eine glitschigen Fisch zu packen vermochte, geeignet um Bauchdecken aufzuschneiden, Muskeln und Sehen unter der Haut zu durchtrennen...
Kolja wandte sich dem größten der Unruhestifter zu, wenn er den beseitigte, dann würde der Rest von selbst Reißaus nehmen, sie schlichen sich dermaßen zaghaft an ihn heran und er würde jede Wette eingehen, dann auch mindestens einer die Hosen gestrichen voll hatte.
Gerade hatte er es nicht eilig, er musste nicht vorwärts stürmen sondern schritt geradezu gemächlich auf den Skelliger zu.
Ob er ihn kannte? Vielleicht waren sie sich einmal begegnet, aber nicht in dieser Form und es spielte ohnehin keine Rolle, er wollte nur seine Ruhe haben um das restliche Blut des Fae zu trinken und um dann Rache zu nehmen am Orden, um alles in Schutt und Asche zu legen was die Tempelinsel verunstaltete und um dann Ruhe zu finden.
Dazwischen stand nun nur noch dieser Koloss von einem Menschen.
Als er noch außerhalb dessen Waffenreichweite war wurde er schnell und schlug zu. Ein Prankenhieb mit den messerscharfen Klauen eines Wasserlebewesens dessen Griff auch eine glitschigen Fisch zu packen vermochte, geeignet um Bauchdecken aufzuschneiden, Muskeln und Sehen unter der Haut zu durchtrennen...
Natürlich suchte das Vieh ihn aus. Den Größten mit der größten Klappe. Einar hatte das Schwert zwar zur Deckung erhoben, doch das Wesen kämpfte ohne Waffe und unterlief die Klinge fast mühelos. Der Hühne war zu langsam, drehte sich aus und das Schwert in einem Kreis abwärts, aber die Klauen trafen ihn am Arm, gruben sich in die Wattierung und dann in seine Haut, rissen das Futter heraus, dass es aussah, als verlöre er Winterfell. Es war schmerzhaft, brannte unter dem Gambesson und blutete in den Stoff hinein.
Normalerweise behielt er eisern die Kontrolle über jene wilde Seite, die seine Kräfte mehrte, sein Hirn dafür eher ausschaltete. Doch dieser erste Angriff sagte ihm, dass er ohne den Bären nicht bestehen konnte und darum ließ er zu, dass der Kampfrausch ihn packte. Lieber dumm und stark, als gebildet und Fischfutter.
Einar brüllte. Zum einen wegen des Schmerzes, zum anderen aber auch wegen des Rauschs, der augenblicklich sein Blut mit Hormonen flutete und Logik durch Wut und Instinkte ersetzte. Der Gambasson spannte sich an der Belastungsgrenze über die Muskelberge darunter, als er sich neu positionierte. Der folgende Schwertstreich stand dem Hieb des Monsters wenig nach und kam ähnlich schnell und heftig in einem flachen Bogen. Immerhin blieb er auf der Hut, nicht zu nah ihn die Reichweite von Zähnen und Klauen zu kommen.
Normalerweise behielt er eisern die Kontrolle über jene wilde Seite, die seine Kräfte mehrte, sein Hirn dafür eher ausschaltete. Doch dieser erste Angriff sagte ihm, dass er ohne den Bären nicht bestehen konnte und darum ließ er zu, dass der Kampfrausch ihn packte. Lieber dumm und stark, als gebildet und Fischfutter.
Einar brüllte. Zum einen wegen des Schmerzes, zum anderen aber auch wegen des Rauschs, der augenblicklich sein Blut mit Hormonen flutete und Logik durch Wut und Instinkte ersetzte. Der Gambasson spannte sich an der Belastungsgrenze über die Muskelberge darunter, als er sich neu positionierte. Der folgende Schwertstreich stand dem Hieb des Monsters wenig nach und kam ähnlich schnell und heftig in einem flachen Bogen. Immerhin blieb er auf der Hut, nicht zu nah ihn die Reichweite von Zähnen und Klauen zu kommen.
- Nikolavo Vaclav
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Der Dämon zeigte mit keiner Regung ob er registrierte welche Veränderung mit seinem Gegner vor sich ging. Er hatte nur das eine Ziel, die Hindernisse ausschalten, die zwischen ihm und seiner Beute lagen... standen.
Ob sie bewaffnet waren oder nicht war egal, gepanzert... egal... und ob sie sich in einen Berserker verwandeln konnten... auch egal.
Den Schwertstreich konnte er allerdings dann nicht mehr ignorieren, sie fügte ihm einen tiefen Schnitt quer über die rechte Schulter zu, tief, einem Menschen hätte dieser Streich vermutlich den Deltoideusmuskel komplett durchtrennt. Für den Moment war auch dem Dämon der Arm lahm, doch man konnte sehen dass er bereits wieder zu heilen begann. Noch troff Blut aus der Wunde, und er hing schlaf herab doch es würde nicht lange dauern und es wäre als wäre er nie verwundet worden.
Und trotz des Schmerzes, den auch der Dämon haben mußte kämpfte er nur noch verbissener.
Ein wenig blieb er gehandicapt, ein lahmer Arm wirkte sich auf die Balance aus, doch so schnell würde er nicht locker lassen.
Ob sie bewaffnet waren oder nicht war egal, gepanzert... egal... und ob sie sich in einen Berserker verwandeln konnten... auch egal.
Den Schwertstreich konnte er allerdings dann nicht mehr ignorieren, sie fügte ihm einen tiefen Schnitt quer über die rechte Schulter zu, tief, einem Menschen hätte dieser Streich vermutlich den Deltoideusmuskel komplett durchtrennt. Für den Moment war auch dem Dämon der Arm lahm, doch man konnte sehen dass er bereits wieder zu heilen begann. Noch troff Blut aus der Wunde, und er hing schlaf herab doch es würde nicht lange dauern und es wäre als wäre er nie verwundet worden.
Und trotz des Schmerzes, den auch der Dämon haben mußte kämpfte er nur noch verbissener.
Ein wenig blieb er gehandicapt, ein lahmer Arm wirkte sich auf die Balance aus, doch so schnell würde er nicht locker lassen.
Den nächsten Angriff des Wesens wischte Einar mit der freien Hand beiseite, was nicht so schwierig war bei einem einarmigen Gegner. Das dieser Arm schon wieder regenerierte, nahm Einar durch den roten Nebel kaum wahr. Seine Männer dafür umso mehr, ebenso die Veränderung in ihrem Kampfgefährten und blieben mit gesenkten Gleven auf Abstand. Die Dinger waren schön lang, da musste man dem Gegner nicht zu nahe kommen.
Einar hatte ein Kurzschwert und allmählich kaum noch taktisches Feingefühl. Das Weiß seiner Augen war mit roten Adern durchzogen, die Zähne gefletscht wie es das Monster tat. Da der Streich die Klinge zu einer Seite gebracht hatte, drehte er sie jetzt, als wäre es nicht mehr als ein Messer, parallel zum Unterarm und hieb im gleichen Bogen wieder zurück. Dadurch kam er zwar in die Reichweite der Klauen, hatte aber mehr Kraft in dem Stich.
Einar hatte ein Kurzschwert und allmählich kaum noch taktisches Feingefühl. Das Weiß seiner Augen war mit roten Adern durchzogen, die Zähne gefletscht wie es das Monster tat. Da der Streich die Klinge zu einer Seite gebracht hatte, drehte er sie jetzt, als wäre es nicht mehr als ein Messer, parallel zum Unterarm und hieb im gleichen Bogen wieder zurück. Dadurch kam er zwar in die Reichweite der Klauen, hatte aber mehr Kraft in dem Stich.
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Auch der nächste Streich traf und fügte dem noch unverletzten linken Arm einen massiven Schnitt zu. Das machte jeden weiteren Angriff gegen den Wächter unmöglich. Er fauchte und biss halbherzig in dessen Richtung, vor allem aber um ihn abzuschrecken. Statt dessen griff er sich den nächsten seiner Kameraden, auch wenn sie mit ihren Glefen fuchtelten, das hielt ihn nicht ab. Unter der rauen Haut, den Dornen und Hörnern war das Wissen eines Schwertmeisters verborgen jedoch nur durch den Blutdurst überlagert, nicht ausgelöscht. Er unterlief die lange Stangenwaffe eines Wächters rechts des großen. Das gelang ihm mühelos, überraschte das Opfer bog ihn den Kopf zurück und riss ihm den Helm vom Kopf um in den Hals zu beißen und einige kräftige Schlucke seines Blutes zu nehmen.
Das half um schneller zu regenerieren. Auch wenn das Blut nicht so potent war wie das des Fae konnte man zusehen wie sich die Schnitte schlossen, die Muskeln sich wieder verbanden. Nur noch wenige Augenblicke und er wäre wiederhergestellt.
Das half um schneller zu regenerieren. Auch wenn das Blut nicht so potent war wie das des Fae konnte man zusehen wie sich die Schnitte schlossen, die Muskeln sich wieder verbanden. Nur noch wenige Augenblicke und er wäre wiederhergestellt.
Der Treffer saß und trieb das Wesen zur Flucht, wie Einar zufrieden feststellte. Er war hier der Stärkere und für einen Moment blies das seinem Ego Wind in die Segel. Hinter ihm nutzte Jerew die Ablenkung, um den Verletzten weiter in Richtung einer abzweigenden Gasse zu ziehen, nachdem er die schreckliche Wunde notdürftig verbunden hatte. Würde er ihn tragen, müsste er dafür sein Schwert weg stecken, aber dafür hatte er zu viel Angst vor dem dämonischen Monster. Also schleifte er ihn die ersten Meter, bis er sich außer Sicht wähnte.
Kusznik hatte sich derweil mit seiner Gleve einen Schritt zu weit vor gewagt und vielleicht etwas mehr Unsicherheit gezeigt als Bogol, jedenfalls stürzte sich das Vieh plötzlich auf ihn. So schnell und so rabiat, dass er nicht mal zum schreien kam. Er verlor die Waffe aus den Händen und versuchte den Biss erst abzuwehren und dann das Vieh von sich zu drücken, aber er hätte auch versuchen können, eine Mauer verrücken zu wollen, der Effekt wäre ähnlich gewesen. Da war Schmerz und ein rapide zunehmendes Gefühl der Schwäche in allen Gliedern, dann Schwindel... dann ließ das Ding ihn los und er fiel auf die Knie, presste schwer atmend eine Hand auf die Wunde.
Einar hatte viel zu lange gebraucht, um zu begreifen, dass der Gegner sich nicht zurückzog, sondern ein leichteres Opfer wählte. Und er brauchte mehr als zwei Schritt, um nachzusetzen. Bogol stand näher, in der Zwickmühle gefangen, seinen Kameraden weg zubringen oder das Monster anzugreifen. Als Kusznik zu Boden ging und er mit ansehen musste, wie sich die Wunden des Wesens erneut wie durch Zauberei schlossen, griff er mit dem Mut des Verzweifelten an, um das Wesen von Kusznik weg zu treiben. Er hieb in einem tiefen Schwung nach den Beinen des Wesens, während Einar wieder einen Angriff mit dem Schwert vom oben wählte. Gemeinsam versuchten die Wächter nun, den Dämon von den jetzt zwei Verletzten weg zu treiben. Denn ihm ernsthaft schaden - von diesem Gedanken hatte sich zumindest Bogol schon verabschiedet. Das Ding regenerierte viel zu schnell. Wie ein böser Geist aus den Geschichten seiner Großmutter.
"Sversson, wir müssen uns zurück ziehen. Kusznik braucht Hilfe und der Zivilist auch. Dieser Tollwütige hat sie gebissen!" Als ob Einar das nicht selbst gesehen hatte.
Kusznik hatte sich derweil mit seiner Gleve einen Schritt zu weit vor gewagt und vielleicht etwas mehr Unsicherheit gezeigt als Bogol, jedenfalls stürzte sich das Vieh plötzlich auf ihn. So schnell und so rabiat, dass er nicht mal zum schreien kam. Er verlor die Waffe aus den Händen und versuchte den Biss erst abzuwehren und dann das Vieh von sich zu drücken, aber er hätte auch versuchen können, eine Mauer verrücken zu wollen, der Effekt wäre ähnlich gewesen. Da war Schmerz und ein rapide zunehmendes Gefühl der Schwäche in allen Gliedern, dann Schwindel... dann ließ das Ding ihn los und er fiel auf die Knie, presste schwer atmend eine Hand auf die Wunde.
Einar hatte viel zu lange gebraucht, um zu begreifen, dass der Gegner sich nicht zurückzog, sondern ein leichteres Opfer wählte. Und er brauchte mehr als zwei Schritt, um nachzusetzen. Bogol stand näher, in der Zwickmühle gefangen, seinen Kameraden weg zubringen oder das Monster anzugreifen. Als Kusznik zu Boden ging und er mit ansehen musste, wie sich die Wunden des Wesens erneut wie durch Zauberei schlossen, griff er mit dem Mut des Verzweifelten an, um das Wesen von Kusznik weg zu treiben. Er hieb in einem tiefen Schwung nach den Beinen des Wesens, während Einar wieder einen Angriff mit dem Schwert vom oben wählte. Gemeinsam versuchten die Wächter nun, den Dämon von den jetzt zwei Verletzten weg zu treiben. Denn ihm ernsthaft schaden - von diesem Gedanken hatte sich zumindest Bogol schon verabschiedet. Das Ding regenerierte viel zu schnell. Wie ein böser Geist aus den Geschichten seiner Großmutter.
"Sversson, wir müssen uns zurück ziehen. Kusznik braucht Hilfe und der Zivilist auch. Dieser Tollwütige hat sie gebissen!" Als ob Einar das nicht selbst gesehen hatte.
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Den verzweifelten Schlag des Wächters, auch wenn geschickt und gut geführt und mit Kraft ausgeführt, wischte der Dämon weg. Wozu ein anderer ein Schwert verwenden würde gelang ihm mit den Stacheln des Unterarms am bereits wieder fast genesenen rechten Arm: er ließ den Schlag bei gehobenem Arm nach hinten abgleiten.
Den fast gleichzeitig geführten Schlag des Hünen schlug er nur nach unten und er traf das Bein, allerdings nur noch mit geringer Kraft, es fügte ihm einen weiteren Schnitt zu, aber bei weitem nicht so tief wie zuvor am Arm.
Auch hier erwies sich die Gegenwehr als erstaunlich schlagkräftig, doch hier war das Blut das er haben wollte, kein schlechter Ersatz sondern pure Kraft in flüssiger Form.
Die nächsten Schläge führte er nur halbherzig aus, eigentlich wollte er sie nur wieder vertreiben um die bereits geschlagene Beute ihrem Sinn und Zweck zuzuführen.
Den fast gleichzeitig geführten Schlag des Hünen schlug er nur nach unten und er traf das Bein, allerdings nur noch mit geringer Kraft, es fügte ihm einen weiteren Schnitt zu, aber bei weitem nicht so tief wie zuvor am Arm.
Auch hier erwies sich die Gegenwehr als erstaunlich schlagkräftig, doch hier war das Blut das er haben wollte, kein schlechter Ersatz sondern pure Kraft in flüssiger Form.
Die nächsten Schläge führte er nur halbherzig aus, eigentlich wollte er sie nur wieder vertreiben um die bereits geschlagene Beute ihrem Sinn und Zweck zuzuführen.
Den halbherzig geführten Angriff parierte Einar dennoch mit aller Vehemenz. Er hörte, das Bogol etwas rief, allein die Worte drangen nicht in seinen Verstand vor, weil dieser sich beiseite gestellt und den einfachen Instinkten den Weg freigegeben hatte. Für Einar gab es nur den Kontrahenten und auf diesen ging er nahtlos wieder los, doch der Hieb glitt erneut an den gepanzerten Armen des Monsters ab. Eigentlich geniel, diese Stacheln, aber es blieb keine Zeit, sie bewundern oder sich Gedanken zu machen, wie man das für sich selbst umnutzen konnte. Am Rande seines Tuns war sich Einar bewusst, dass er das Monster weg drängen, auf Abstand bringen musste. Irgendwie abhalten von... dem was hinter ihm war. Andere Menschen. Vier. Zwei verwundet. Er konnte das Blut riechen und konnte sich vage denken, dass sein Gegner das auch tat und genau deswegen noch ausharrte. Sich nicht vertreiben oder auch nur ein paar Meter abdrängen ließ, so sehr Einar es auch bedrängte. Es wischte nur wieder nach ihm, leicht zu parieren. Es wollte keinen echten Kampf gegen ihn, es wollte ihn los werden. Vertreiben. Seinen Beuteschlag genießen. Ihm wurde klar, dass er störte und das war doch gerade, was er wollte. Stören, damit Jerew den Zivilisten und Bogol Kusznik weg bringen konnte.
Also verlegte er sich selbst aufs kräfteschonende im-Weg-sein. Die wildeste Wut verebbte etwas und machte wieder mehr Platz fürs Denken. Er hielt mehr Abstand, achtete sorgsam darauf zwischen den abrückenden Wächtern und dem Momster zu bleiben, sodass dem der Weg versperrt war. Schlimmstenfalls wurde es wütend, aber das bisherige Kräftemessen hatte Einar Wind in die Segel geblasen. Den Stier packte er doch lässig bei den Hörnern.
Hinter ihm verschwanden Bogol und Jerew mit den Verletzten um die erste Ecke außer Sicht.
Also verlegte er sich selbst aufs kräfteschonende im-Weg-sein. Die wildeste Wut verebbte etwas und machte wieder mehr Platz fürs Denken. Er hielt mehr Abstand, achtete sorgsam darauf zwischen den abrückenden Wächtern und dem Momster zu bleiben, sodass dem der Weg versperrt war. Schlimmstenfalls wurde es wütend, aber das bisherige Kräftemessen hatte Einar Wind in die Segel geblasen. Den Stier packte er doch lässig bei den Hörnern.
Hinter ihm verschwanden Bogol und Jerew mit den Verletzten um die erste Ecke außer Sicht.
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Der Mensch war einfach nur im Weg. Und vermutlich war genau das auch seine Absicht. Der Dämon benötigte nicht noch mehr Tote, er wollt nur den einen leer trinken... und er registrierte am Rande, dass man genau den wegbrachte. Er fauchte vor Wut, hieb noch einmal nach dem Menschen, aber dieser wehrte es ab.
Dafür wich er dem nächsten Hieb nicht mehr aus sondern parierte ihn mit den Hörnern. Das schnitt zwar etwas ins Horn, aber dafür waren sie auch da.
Mit dem nächsten Block fing er das Schwert des Menschen zwischen den Hörnern und riss es ihm aus der Hand, doch seine Beute war weg.
Noch ein wütendes Brüllen, dann zog er wieder seiner Wege. Er würde ein neues Opfer finden müssen um seine Kräfte zu erhalten, dann eben ein weniger starkes.
<er verschwindet dann Richtung Tempelinsel>
Dafür wich er dem nächsten Hieb nicht mehr aus sondern parierte ihn mit den Hörnern. Das schnitt zwar etwas ins Horn, aber dafür waren sie auch da.
Mit dem nächsten Block fing er das Schwert des Menschen zwischen den Hörnern und riss es ihm aus der Hand, doch seine Beute war weg.
Noch ein wütendes Brüllen, dann zog er wieder seiner Wege. Er würde ein neues Opfer finden müssen um seine Kräfte zu erhalten, dann eben ein weniger starkes.
<er verschwindet dann Richtung Tempelinsel>
